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Stadtentwicklung in Mockau

Martin zur Nedden und Torsten Bonew

Am Dienstag den 14.10. 2008 lud der Ortsverband alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Mockau zur öffentlichen Ortsverbandssitzung ein. Als Referenten konnte Ortsverbandsvorsitzender Torsten Bonew den Bürgermeister und Beigeordneten für Stadtentwicklung und Bau Herrn Martin zur Nedden sowie die Leiterin des Verkehrs- und Tiefbauamtes Frau Edeltraut Höfer.

Der Festsaal der Kartoffelkneipe in der Kieler Straße platze aus allen Nähten und leider fanden nicht alle Interessierten Platz.

Zunächst begrüßte Torsten Bonew die Anwesenden, darunter der Vorsitzende des neu gegründeten Bürgervereins Leipzig-Nordost und den Vorstand des Siedlerverbandes Mockau.

Als Einführung in das Thema präsentierte Torsten Bonew kurz die bewegte Mockauer Geschichte und zeigt einige Impressionen aus Mockau, daran schlossen sich die Forderungen unseres Ortsverbandes an die Stadtverwaltung für Mockau. Besonders betonte Torsten Bonew, den Wunsch, dass Mockau wieder mehr in den Blickwinkel der Stadtverwaltung rücken sollte. Es können nicht angehen, so Bonew weiter, dass Stadtteile in Leipzig erst gefödert werden, wenn "das Kind schon in den Brunnen gefallen sei oder die Bürger nur ausreichend Krach machen" Es müsse sich auch um Teile der Stadt gekümmert werden, wo die Brüger brav ihre Steuern zahlen und nicht zu Problemgruppen gehören. EIne besondere Verantwortung werde bei der LWB gesehen. Die Stadt sieht die LWB als Mittel zur Stadtentwicklung an, da reiche es nicht aus abzureissen oder Verkaufsschilder aufzustellen.


Bürgermeister zur Nedden erläuterte die Entwicklung Mockaus aus Sicht der Stadtverwaltung. Hierbei präsentierte er Planungen bis ins Jahr 2015.  Konkrete Massnahmen konnten dabei entweder aus Geldmangel oder direkter Gestaltungsmöglichkeiten durch die Stadt nicht genannt werden.

Nach den offiziellen Präsentationen waren nun die Bürgerinnen und Bürger um Ihre Meinung gefragt. Es schloss sich eine Lebhafte Diskussion an. Als Themen die den Mockauern auf den "Nähten brennen" können hier zusammengefasst werden:


  • Schulschließung der  Mittelschule Mockau schwächt den Stadtteil und musst überdacht werden

  • S-Bahnanschluss Essener  Str. und Mockauer Post

  • Rekonstruktion der Mockauer Post

  • Ampelschaltung an der Mockauer post

  • "wilder "Parkplatz hinter der Stadtteilbibliothek

  • Lärmbelästigung durch den Güterverkehr

  • Straßenzustand im Wohngebiet

  • Leerstand bei Wohnungen und Gewerbeobjekten

  • Aktivitäten der LWB

Leider konnten die Probleme seitens der Stadtverwaltung nur zur Kenntniss genommen werden, da Mockau derzeit eher wenig im Fokus steht. Pilotprojekte wie zum Bespiel die Umnutzung von Ladenlokalen oder Abriß und Begrünung vom Ruinen werden nur in anderen Stadtteilen durchgeführt, da es Mockau offensichtlich noch zu gut geht.

Der Ortsverband Nordost wird zusammen mit den Stadträten, Stadtbezirksbeiräten und dem Bürgerverein hier weiter am Ball bleiben und hat alle Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen und in unterschieldicher Form (Initiativen im Stadtbezirksbeirat, Haushaltsanträgen durch den Stadtrat Torsten Bonew und Projekt zusammen mit dem Bürgerverein) verfolgen.














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Kindertagesstätten - Teil einer familien freundlichen Beschäftigungspolitik



Am Gemeinsam mit den Ortsverbänden Leipzig-Nord und Leipzig-Ost konnten wir Herrn Prof. Thomas Fabian, Bürgermeister und Beigeordneter für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule zum Thema „Kindertagesstätten als Teil einer familienfreundlichen Beschäftigungspolitik begrüßen.

Stadtrat Wolf-Dietrich Rost, Ortsverbandsvorsitzender Leipzig-Nord begrüßte die Anwesenden Mitglieder und interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Torsten Bonew, ebenfalls Stadtrat und Ortsverbandsvorsitzender von Leipzig-Nordost führte dann in das Thema ein, welches eines der bedeutendsten Themenfelder für die Leipziger Union ist. Als Forderung seitens der CDU formulierte Bonew folgenden Punkte:

  • freier Zugang für alle Kinder der Stadt Leipzig

  • schnelle Sanierung aller Leipziger Kindertagesstätten, mehr als 40 Millionen Euro Sanierungsrückstau sind nicht akzeptabel

  • räumliche Nähe zum Wohnort der Kinder

  • Einstieg in die kostenlose Betreuung

  • enge Kooperation mit privaten Initiatoren


Nach dieser Einführung präsentierte Herr Bürgermeister Fabian die Sicht der Stadtverwaltung. Er betonte, dass der eigentliche Sanierungsrückstau noch weit mehr als 40 Millionen Euro seien. Er zeigt das Bemühen der Stadt auf, den Bedürfnissen einer steigenden Zahl von Kindern gerecht zu werden, verwies aber leider auch immer wieder auf die knappen Ressourcen und dem Zwang zur Mangelverwaltung.

In der Anschließenden Diskussionen mit den Bürgern wurden die Forderungen der CDU unterstützt und an konkreten, persönlichen Erfahrungen festgemacht. Einzelfälle konnten direkt mit dem ebenfalls anwesenden Leiter des Jungendamtes Herrn Dr. Halle geklärt bzw. vorbesprochen werden.

Mit der Zusicherung der CDU-Fraktion, dass Herr Bürgermeister Fabian in uns einen engen Verbündeten für die Belange der Leipziger Kinder und jungen Familien hat, schloss Torsten Bonew die äußerst interessante Veranstaltung.








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